TVBS – Fascht e Familie

Die Turnfamilie Buttikon-Schübelbach sorgte am traditionellen Kränzli vor
ausverkaufter Halle für Spannung, Spass und Spektakel.

Bühne frei für die Neuauflage der inzwischen 25-jährigen Kultserie „Fast e Familie“! Nach einem originellen Intro der Damenriege beginnt das TVBS Kränzli mit einer Szene am Frühstückstisch der ungewöhnlichen WG: Lebenskünstler Flip verkündet seinen Mitbewohnern Tante Martha, Vreni und Hans, er wolle mit dem Verkauf von selbstbemalten T-Shirts Millionär werden. Unterstützung erhält er vom Kinderturnen, das zum Song „Ich wär so gerne Millionär“ fröhlich turnt und tanzt.

Tante Martha hält die WG-Mitbewohner derweil mit ihren esoterischen Theorien auf Trab. Besonders angetan ist sie von den Weisheiten der Indianer, die vom MuKi- Turnen spielerisch umgesetzt werden. Flip hat da ganz andere Sorgen: Die Polizei ist ihm auf den Fersen, weil er keinen Gewerbeschein für seine T-Shirt-Produktion besitzt. Seinem Mitbewohner Hans gelingt es aber – wenn auch ungewollt – den Polizisten abzulenken. So kann Flip wieder ungestört dem Verkauf seiner T-Shirts nachgehen. Die Meitli-Riegen 1 und 3 interpretieren diese Themen mit abwechslungsreichen Turnübungen, stimmigen Choreografien und kreativen Kostümen.

Doch es dauert nicht lange, bis der Haussegen in der WG erneut schief hängt.
Immobilienhändler Rolf besucht seine Tante Martha und versucht einmal mehr, ihr den Umzug ins Altersheim schmackhaft zu machen, damit er ihr Haus verkaufen kann. Die anderen Mitbewohner entlarven seine Absichten aber rasch und stellen fest, dass Rolf sich mit seinen Tricksereien stark verschuldet hat. Das Immobilien-Monopoly untermalen die Meitli 2 mit einer überzeugenden Darbietung im Jackett und mit Zylinder.

Auch Vreni bleibt vom Unglück nicht verschont: Sie kommt mit blauen Haaren aus der Dusche, weil Flip so ziemlich jeden Behälter im Haushalt für seine T-Shirt-Farben umgenutzt hat – offenbar auch die Shampoo-Flasche. Dieses wortwörtlich blaue Wunder stellt die Geräteriege Jugend in ihrer spektakulären Vorführung am Barren und auf dem Minitrampolin dar, natürlich im blauen Vereinstrikot.

Nach der Pause sucht die Jugendriege Rolf, während Vreni sich mit Tante Martha auf einen stimmigen Tanzabend vorbereitet, der von den Frauen und Herren organisiert wird. Vreni hat für ihren Liebsten, den ETF-Sieger Thomas Bucher, eine feine Salatsauce vorbereitet. Der Hörnli-Salat seiner Mutter Conny am Eidgenössischen erschien ihr nämlich etwas trocken. Doch auch die Salatsauce wurde durch Flips T- Shirt-Produktion in Mitleidenschaft gezogen. Überhaupt veranstaltet er ein ziemliches Puff. Dieses stellt die Geräteriege Damen mit einer attraktiven, selbstbewussten Stufenbarren-Übung dar.

Doch wie es die Geschichte will, folgt ein Happy End: Flip gewinnt in der Sendung Benissimo mit der roten Kugel eine Million Franken – auch dank der tanzkräftigen Unterstützung der Damen von der Gymnastik. Mit dem gewonnenen Geld will er nun verreisen. Auch Tante Martha und Vreni ziehen aus dem gemeinsamen Haus aus – Martha geht zu einem Esoterikseminar nach Kambodscha, Verni zieht zu „ihrem“ Thomas. Bleibt noch Hans, der Butler und Schauspieler. Als Flip ihm eine Schauspielausbildung in Hollywood offeriert, zögert auch er nicht lange. Die Truppe, mittlerweile schon fast e Familie, beschliesst, den Auszug mit einer grossen Abschiedsparty zu feiern. Die Aktivriege stellt das rauschende Fest mit einer explosiven Mischung aus Trampolinsprüngen, Barrenschwüngen, traditionellen Tänzen inklusive Live-Band und Konfetti-Kanonen dar.

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: Wenn alle ausziehen, fällt das Haus wohl Rolf zu. Dann hat die WG aber doch noch eine viel bessere Idee: Warum nicht das Haus in ein Clubhaus für den TVBS umfunktionieren?

In diesem Clubhaus geht die Party auch noch lange nach dem mehr als ausverkauften Kränzli munter weiter. In der Halle sorgen Live-Musik und Tombola-Nietenverlosung für Unterhaltung, in der Karaoke-Bar werden Hits gesungen und in der traditionellen Bar Freundschaften gepflegt.

Mit über 800 Besucherinnen und Besuchern, 150 Beteiligten auf der Bühne und vielen Helferinnen und Helfern rundherum war das Kränzli 2019 ein sehr erfolgreicher Anlass. Das OK mit Präsidentin Laura Zanchin hat einen super Job gemacht und darf sehr zufrieden sein.

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Turnerkränzli 2019 – Fascht e Familie

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8. TVBS-Herbstschwingen – Favoritensieg

Nachdem im letzten Jahr mangels genügender Teilnehmer kein Schwingen stattfinden konnte, versammelten sich am Samstag gleich 17 Schwinger beim Schwingkeller in Siebnen. Bevor es um 13.45 Uhr mit dem 1. Gang losging, gab es noch ein kurzes Einwärmen sowie einige Vorübungen unter der Leitung von Routinier, Samuel Diethelm.

Im ersten Gang setzten sich die Favoriten durch, wobei der TVBS-Präsident, Manuel Siegrist, auf den Gastschwinger des STV Wangen, Severin Weiss, traf und sich nach einem Konter die Maximalnote gutschreiben lassen konnte. Im dritten Gang duellierten sich Samuel und Lukas Diethelm, nachdem sie je zwei Siege gegen Martin Schalch und Manuel Siegrist bzw. gegen die Gastschwinger, Loris Laib (Wangen) und Patrick Menzi (Siebnen), geholt hatten. Nach einem vierminütigen Kampf gab es zwischen diesen beiden Schwingern einen Gestellten, wobei beide mit der Note 9 belohnt wurden. Generell wurde sehr offensiv geschwungen, sodass es nur noch zu einem weiteren Gestellten kam während des ganzen Schwingfests. Ebenfalls mit zwei Siegen waren Yannick Schuler, der Jüngste im Teilnehmerfeld, und Fähnrich, Dominik Kälin, gestartet, die beide von ihren Jahren im Schwingklub profitieren konnten und sich am Schluss im vorderen Bereich der Rangliste klassierten.

Nach dem vierten Gang konnten 16 von 17 Schwingern mindestens einen Sieg aufweisen und erste Tendenzen zeichneten sich ab, was den Schlussgang betraf. Die Gebrüder Martin und Mario Schalch bekamen es nach vier Gängen und drei Siegen mit den beiden Mitfavoriten Lukas bzw. Samuel Diethelm zu tun, wobei beide ihren Gang verloren und die Mitfavoriten damit im Schlussgang standen. Für die Gastschwinger verlief der fünfte Durchgang unterschiedlich, Loris Laib musste verletzungsbedingt aufgeben, nachdem er sich im Kampf gegen Manuel Mächler leicht am Nacken verletzt hatte. Severin Weiss konnte seinen ersten Sieg gegen Peter Züger verbuchen und nahm den Schwung gleich mit, sodass er «Revanche» für seinen Vereinskollegen nehmen konnte und im letzten Gang Manuel Mächler bezwang. Letztgenannter enttäuschte während des ganzen Fests und konnte lediglich einen Sieg verbuchen. Der Einheimische, Patrick Menzi, gewann seinen 5. und 6. Gang gegen Oliver Hasler sowie Michael Schuler, sodass er sich am Schluss auf dem 3. Rang klassierte.

Im Schlussgang standen sich Lukas und Samuel Diethelm gegenüber, wobei Lukas gewinnen musste, um sich den Tagessieg zu holen. Nach einigen schönen Angriffen beider Schwinger setzte sich Samuel Diethelm schliesslich durch. Er gewann das TVBS-Herbstschwingen bereits zum fünften Mal und klassierte sich mit 1,5 Punkten Vorsprung und der Gesamtnote von 58.75 vor Lukas Diethelm und Patrick Menzi (57.00). Dahinter kam ein sehr breites Mittelfeld, wobei auffiel, das einzig Stefan Vordermann auf dem 7. Platz beide «Eidgenossen» aus Wangen auf seinem Notenblatt hatte. Die komplette Rangliste und die Statistik gibt es hier.

Wir freuen uns bereits auf die nächste Austragung im kommenden Jahr, mit einer hoffentlich ähnlich hohen Anzahl Teilnehmern und einigen Gastschwingern aus der March.

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Weitere Auszeichnungen zum Abschluss

Am vergangenen Wochenende ging mit den Schweizermeisterschaften im Mehrkampf in Hochdorf und dem CH-Final vom Swiss-Athletics-Sprint in Frauenfeld die Saison für die Leichtathleten zu Ende. Und auch zum Schluss zeigten die Turnerinnen und Turner vom TVBS einmal mehr grossartige Leistungen.

Aushängeschild Thomas Bucher musste wie bereits für den LMM leider auf den Mehrkampf in Hochdorf verletzungsbedingt verzichten. Somit waren mit Roman Baumgartner und Dario Mazzoleni nur zwei Zehnkämpfer vom TVBS bei den Aktiven am Start. Dario zeigte mit 11.70 Sekunden einen starken 100 Meter-Lauf, musste dann aber beim Weitsprung ebenfalls wegen einer Verletzung die Segel streichen. Roman allerdings zeigte trotz der langen Saison noch keine Ermüdungserscheinungen und zog seinen Zehnkampf ohne Tiefs durch. Insbesondere bei den Sprüngen zeigte er die beste Leistung der Saison. Mit dem Disziplinensieg und starken 4:32.85 im abschliessenden 1500 Meter-Lauf sicherte er sich mit 5’533 Punkten (Rang 17) eine neue persönliche Bestleistung und somit den verdienten Kranz.

Erster Zehnkampf, erster Kranz

In der Kategorie U18 waren unsere beiden Nachwuchs-Zehnkämpfer Flavian Diethelm und Reto Fässler am Start. Flavian überzeugte vor allem im Weitsprung (6.02 Meter) und im Speerwerfen (41.95 Meter) und klassierte sich am Ende mit 4’857 Punkten auf dem 17. Rang. Auch Reto absolvierte seinen allerersten Zehnkampf mit Bravour. Beflügelt vom Gewinn der Bronzemedaille zwei Wochen zuvor im Hochsprung bei der Einzel-SM, gelang ihm in dieser Disziplin mit 1.87 Meter eine neue persönliche Bestleistung und sogar der Disziplinensieg. Weil ihm auch alle anderen Disziplinen ausserordentlich gut gelangen, durfte er sich gleich bei seinem ersten Zehnkampf den Kranz überreichen lassen. Die 5’514 Punkte reichten zum starken 10. Rang.

Herzliche Gratulation allen Zehnkämpfern zu den tollen Leistungen und gute Erholung während der wohlverdienten Saison-Pause. Rangliste gibts hier.

Anouk Rüegg Sechstschnellste des Landes

In Frauenfeld trafen sich die schnellsten Sprinterinnen und Sprinter im Nachwuchsbereich zum CH-Final des Swiss-Athletics-Sprints. Mit Cosima Risch und Anouk Rüegg gehören gleich zwei Athletinnen vom TVBS zu diesen. Für Cosima (Jg. 2005) war nach dem Vorlauf über 80 Meter und 11.10 Sekunden der Wettkampf bereits wieder vorbei. Leider kam sie nicht mehr ganz an ihre schnellen Zeiten von Beginn der Saison heran. Anouk (Jg. 2009) hingegen qualifizierte sich über 60 Meter als Vorlaufsiegerin souverän für die Halbfinals. In diesem lief sie zwar auf Rang drei, die 9.14 Sekunden waren aber derart stark, dass sie sich über die Zeit sensationell für den Final qualifizierte. Dort musste sie sich zwar ihren Konkurrentinnen geschlagen geben, trotzdem zählt sie mit diesem sechsten Rang zu den absolut schnellsten Sprinterinnen des Landes. Bravo für diese super Leistung!

Rangliste

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